AG Bildung

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Bezug zu INSEK

Fachkonzept 4

Ziele der BI

In diesem Lebensbereich ist darauf einzuwirken, dass der Anteil an Schulabbrechern verringert wird, bessere Bildungsabschlüsse der Schüler mit ausreichenden Fähigkeiten erzielt werden, damit sie den beruflichen Ausbildungsforderungen nachkommen können und nicht noch durch Wirtschaftsunternehmen einen Hilfeunterricht organisiert bekommen müssen.

Die Schulen Meißens sind in ihrer Pflicht zur Einführung des digitalisierten Unterrichts zu unterstützen, damit Bildungsprozesse effizienter vollzogen und Lehrer von formalen Aufgaben entlastet werden können. Dadurch gewinnen Lehrer mehr Zeit für persönliche Gespräche mit Schülern, mehr Zeit für Erziehungsarbeit.

Es ist auf das sächsische Landesamt für Schule und Bildung Einfluss auszuüben, damit der sächsische Bildungsplan ergänzt wird um diese sechs Leitperspektiven fächerübergreifend im Unterricht zu vermitteln:

  1. Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE),
  2. Bildung für Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt (BTV),
  3. Bildung für Prävention und Gesundheitsförderung (PG),
  4. Bildungfür berufliche Orientierung (BO),
  5. Medienbildung (MB),
  6. Verbraucherbildung (VB).

Unsere Forderung wird noch ergänzt, um im sächsischen Bildungsplan folgende Aspekte aufzunehmen:

Aspekte der Persönlichkeitsbildung und ‑stärkung, der Bildung zur Gemeinschafts- und Teilhabefähigkeit in einer zunehmend pluralen Gesellschaft sowie die Sensibilisierung für den globalen Kontext des Alltagshandelns in ihrem komplexen wechselseitigen Bedingungsgefüge:

  • die Überlebensfrage angesichts der Begrenztheit eigener und natürlicher Ressourcen (Nachhaltigkeit),
  • die Orientierungsfähigkeit,
  • Verantwortungsübernahme und
  • Konfliktfähigkeit – angesichts konkurrierender Geltungsansprüche in der modernen Gesellschaft (Pluralitätsfähigkeit) sowie die Frage nach einem
  • achtsamen Umgang mit eigenen psychischen und physischen Möglichkeiten und Grenzen (Resilienz) sowie denen des Anderen (Empathie).

Es sind in allen Schulen Projekte einzuführen, die die Schüler mit den Regeln des demokratischen Umgangs der Menschen untereinander vertraut machen (z.B. mit dem Projekt „Aula“ der Bundeszentrale für Politische Bildung).

Künstler und Kulturschaffende sind zu gewinnen, ihre Fähigkeiten in der Nachmittagsbetreuung der Ganztagsschulen einzubringen und die Schüler zur niveauvollen, kulturellen Freizeitbeschäftigung zu befähigen.

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